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Spielbericht

SC Alem. Straß : BVC Glesch-Paffendorf 2:2 (0:0)                                      13.05.2018

Auch wenn das Ziel Klassenerhalt bereits erreicht ist, Alemannia Straß hat beim 2:2 zu Hause gegen Glesch-Paffendorf unter Beweis gestellt, dass es noch bereit ist zu kämpfen. Das rechnete Coach Dirk Krischer seinem Team hoch an: „Wir hatten nur zwölf Spieler dabei. Wie die Jungs nach zweimaligem Rückstand noch zurückgekommen sind, ist einfach klasse.“ Gegen destruktive Gäste, die mit einer defensiven Fünferkette nichts zulassen wollten, war Straß in Hälfte eins klar dominant. Nach Vorarbeit von Niklas Greven und Vorlage von Yuma Shirotani vergab Daisuke Komori vor Keeper Jackmuth die größte Chance. Ein Tor von ihm zählte zuvor nicht, da der Linienrichter Kai Mucha im Abseits stehend als Störfaktor ansah. Für Krischer eine Fehlentscheidung, die sich aber noch ausgleichen sollte, da die Alemannia einen Elfmeter zugesprochen bekam, den der Straßer Trainer selbst nicht unbedingt gegeben hätte. Thomas Betzer traf nach Foul an Komori zum 1:1 (74.). Zuvor profitierten die Gäste von einem Fehler der Alemannen. Torwart Luca Krischer hatte beim Heraus eilen seinen Teamkollegen Fabian Becker getroffen, wodurch Sherif Krasniqi mühelos ein netzte (62.). „Luca hat uns in dieser Saison so viele Punkte gerettet. Heute war leider nicht sein Tag“, so Krischer. Beim 1:2 sah Alemannias Keeper erneut unglücklich aus, als Shota Arai ihn von der Seite mit einem Lob bezwang (86.). Die Gäste wollten den Sieg über die Zeit bringen, passten aber bei einer Ecke nicht auf. Zwar befanden sich acht Spieler von Glesch-Paffendorf im Strafraum, trotzdem erzielte Betzer den Ausgleich per Kopf. Für Krischer ein „zu hundert Prozent verdienter Punkt.“